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    Archiv für November 2008

    Rauchen macht krank und verursacht dem Gesundheitswesen zusätzliche enorme Kosten. Dass da die schnell an ihre Grenzen zu stoßen drohen, dürfte nicht verwundern. Doch hat der Gesetzgeber reagiert und auf Länderebene ein Nichtraucherschutzgesetz vorangebracht, das nicht nur Tabakkonsumenten selber sondern insbesondere vor den Folgen des Passivrauchens schützen soll. Auch aus Sicht des Arbeitsschutzes ist der Nichtraucherschutz durchaus sinnvoll und gut gedacht. Aber rückläufige Umsätze in der wirken da eher wie eine . Denn weniger Raucher gehen auch seltener und kürzer aus. Also ist am Tagesende die Kasse der Gastwirte weniger gut gefüllt wie vor dem Nichtraucherschutzgesetz. Außerdem gibt es Zyniker die sagen, dass gesunde länger leben und mit typischen Alterskrankheiten dem Gesundheitswesen länger zur Last fallen und Kosten verursachen. Das würde die Krankenkassen erheblich stärker belasten als die Behandlung von Rauchern, die wegen früheren Sterbens nicht so lange dauert. Gut, politisch ist diese Argumentation nicht ganz korrekt und entspricht auch nicht meiner Meinung. Ich selber würde gerne aufhören zu rauchen, da ich die gesundheitliche Einschränkung spüre. Und auch die Lebensqualität ist weniger attraktiv. Aber dennoch ist es schwer, die Zigaretten weg zu lassen. Das ist natürlich eine Mehrfachbelastung: für meine Gesundheit, für die Krankenkasse, und mein Wohlfühlen im allgemeinen. Im Gegenzug freut sich die Tabakindustrie über jeden Raucher, der deren Umsätze sichert. Hingegen werden das Gesundheitssystem und die Krankenkassen belastet. Wer da wettert, dass Raucher Arztkosten aus eigener tragen sollten, hat vielleicht nicht ganz Unrecht. Aber sollten (Extrem-) Sportler dann nicht auch selbst für ihre Verletzungen aufkommen müssen? Doch eigentlich ist es egal, ober typische Erkrankungen durch Rauchen oder falsche Ernährung oder aber Verletzungen durch Freizeitaktivitäten, in jedem Fall werden nicht nur öffentliche des Gesundheitswesens und die Krankenkassen stark belastet. Auch volkswirtschaftlich entsteht durch krankheitsbedingte Ausfälle am Arbeitsplatz ein erheblicher Schaden. Denn es sind nicht nur einzelne Erkrankungen, sondern die Häufung ist da gewichtig. Schließlich gibt es viele Raucher mit dazugehörigen Krankheiten und auch viele Sportler mit Unfallverletzungen. Außerdem sind viele Erkrankungen mit einem enormen Zeitaufwand verbunden, was eine langwierige Behandlung nötig macht und somit am Arbeitsmarkt keine Leistung gebracht wird. Das lässt nicht nur im Einzelhandel sondern in allen Branchen den Umsatz zurück gehen. Außerdem ist ja auch zu berücksichtigen, dass der Arbeitgeber eine finanzielle Belastung stemmen muss, wenn er verpflichtet ist im Krankheitsfall dem Mitarbeiter die sechswöchige Lohnfortzahlung leisten zu müssen. Das ist eine zusätzliche Inanspruchnahme finanzieller Mittel, die am Ende nicht nur in der Kasse fehlt sondern auch die Bilanzsumme negativ beeinflusst.

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